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Inventar und Vermittlung Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen

Denkmäler, Platzgestaltungen, ortsspezifische Installationen, Brunnen, Klang- oder Lichtarbeiten: St.Gallen verfügt über erstklassige Kunstwerke im öffentlichen Raum. Diese tragen wesentlich zu einem attraktiven Stadtbild bei, sind einzigartige Zeugen ihrer Zeit und erzählen als künstlerisches Gedächtnis St.Gallens eindrückliche und überraschende Geschichten über Orte, Menschen, historische Ereignisse oder verborgene topographische Schichten. Die Arbeiten im öffentlichen Raum regen zur Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen, Geschichte, Orten und Menschen an. Gezielte Vermittlungsarbeit stellt die Kunst im Stadtraum in den Fokus der Aufmerksamkeit, eröffnet diverse Identifikationsmöglichkeiten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, sensibilisiert für den eigenen Lebensraum und informiert überdies Besucherinnen und Besucher für die Besonderheiten der Stadt.

Seit 2013 erarbeiten wir im Auftrag des städtischen Hochbauamtes ein Inventar der Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen. Die Bestandsaufnahme, Inventarisierung und Dokumentation der Kunst im öffentlichen Raum St.Gallens hat zum Ziel, Daten bereit zu stellen, um die Kunstwerke durch gezielte Vermittlungsprojekte vermehrt ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit zu rücken. Das Inventar ist in eine zu diesem Zweck spezifisch aufgebaute Datenbank überführt worden. 

Auftraggeber: Hochbauamt der Stadt St.Gallen
Zeitraum: 2013 fortlaufend
Fotos: Wilhelm Meier, Globusbrunnen, 1941 (Archiv Hochbauamt); GRRRR, Ohne Titel, 2010 (Kasper Kunstvermittlung GmbH) 


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Baukulturvermittlung: Kunstbauten, Eisenbeton, Landschaften

Vermittlungsangebot für Lehrpersonen zur Ausstellung

Ein ausserordentlicher Ort lockt mit einem besonderen Angebot! Vom 19. August bis 20. Oktober 2012 war im Kraftwerk Kubel im Sittertobel St.Gallen die Ausstellung „Kunstbauten, Eisenbeton, Landschaften“ zu sehen. Präsentiert wurden Schwarzweissfotografien und Modelle aus dem persönlichen Inventar des Bauingenieurs Jürg Conzett. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Brückenkonstruktionen im Sittertobel. Die Ausstellung richtete sich mit einem kostenlosen Vermittlungsangebot speziell an Schulklassen und Lehrpersonen.

In der Ausstellung wurden stufengerechte Führungen für Schulklassen angeboten, die relevantes Wissen über die einzigartigen Verkehrs- und Ingenieurbauten und damit verbunden die geografischen und historischen Gegebenheiten der Ostschweizer Landschaft vermitteln. Schon der Weg zum Kraftwerk Kubel, das sich im Schatten des imposanten Sitterviadukts der Südostbahn befindet, bietet als Brücken-Spaziergang ein spannendes, anschauliches Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, ihre persönlichen Eindrücke und Beobachtungen mit den Fotografien und Modellen in der Ausstellung in Verbindung zu bringen und diese nachhaltig mit Kontextwissen in Bezug zu setzen. Für Lehrpersonen standen Unterlagen mit didaktischen Anregungen zur Ausstellung zur Verfügung.

Unterlagen für Lehrpersonen als pdf

Auftraggeber: Hochbauamt der Stadt St.Gallen, Stadtplanungsamt
Zeitraum: Sommer / Herbst 2012
Konzeption und Durchführung mit Cornelia Spillmann / Kasper & Spillmann Kunstvermittlung

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